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Die Pegelstände haben sich wieder normalisiert – die vom Hochwasser Anfang des Monats gebeutelten Städte und Gemeinden in Sachsen kämpfen zurzeit mit den Aufräumarbeiten. Während sich die Blicke der Allgemeinheit auf Dresden, Pirna, Zwickau, Döbeln oder Grimma richteten, schauten die Leppersdorfer besorgt auf die Kleine Röder und beobachteten die Entwicklung des Wasserstandes (siehe hierzu auch unsere Bildergalerien).

 

Im unmittelbaren Umfeld hat die Flut spürbar gewütet. Die Talsperre Wallroda ist übergelaufen, das Hüttertal und das Seifersdorfer Tal waren überflutet, großflächige Überschwemmungen an der Röder machten Ottendorf-Okrilla zu schaffen. Auch in Leppersdorf rückte die Feuerwehr aus: Ein Keller in der Alten Hauptstraße drohte vollzulaufen, und an der Autobahnauffahrt zur A4 hatte es einen Erdrutsch gegeben. Alles in allem ist unser Ort diesmal glimpflich davongekommen.

 

Offenbar haben die bisherigen Hochwasserschutzmaßnahmen erste Wirkung gezeigt. Auf einer Länge von rund 700 Metern wurde der erste Teil des Schutzprojektes vom Klärwerk bis zum Dorfteich bereits abgeschlossen, indem am Unterlauf der Kleinen Röder Uferböschungen angeschrägt und teilweise neue Steine an den Ufern gesetzt wurden.

 

Zwei Bauabschnitte stehen noch bevor: Der erste vom Dorfteich bis zur Brücke an der Alten Hauptstraße; der zweite von der Brücke bis zur Autobahn, wo unter anderem die Errichtung eines Rückhaltebeckens nördlich der A4 vorgesehen ist.

 

Wie wichtig und dringlich – und sinnvoll - der geplante Ausbau ist, haben die vergangenen Wochen eindringlich bewiesen. Und jetzt gibt es eine gute Nachricht: Der Gemeinde liegen jetzt alle Genehmigungen für den Ausbau vor, so dass die Unterlagen nun bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden können. Bürgermeister Veit Künzelmann geht davon aus, dass die Fördermittel für den zweiten Bauabschnitt, der auf einen finanziellen Aufwand in Höhe von ca. 483.000 Euro beziffert wird, schnell bereitgestellt werden. Davon werden rund 340.000 Euro als staatliche Förderung erwartet; die Differenz trägt die Gemeinde (wir berichteten bereits darüber).

 

Sobald das Geld überwiesen sei, werde zügig mit den weiteren Arbeiten begonnen, so dass in nächster kürzerer Zeit sicherlich wieder Bewegung in das Projekt kommen wird.

 

Auf das uns solche Bilder in Zukunft erspart bleiben mögen!

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