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Im wahrsten Sinne des Wortes: Da "schwante" uns doch allen etwas, als sich im April das am Mühlteich ansässige Schwanenpaar zur Brut niederließ. Das große Nest an der Mauer auf der Seite der Mühlstraße war geschützt, nahezu unerreichbar für Fressfeinde und dank des Engagementes der Gemeindeverwaltung Wachau durch einen großen Bauzaun geschützt vor allzu großer Nähe der Schaulustigen, die die Entwicklung auf dem Teich wissbegierig und mit Freude mitverfolgten. Als am 17. Mai nach ca. 36tägiger Brutzeit die ersten kleinen Küken-Köpfchen aus dem Nest ragten, freuten sich viele Besucher am Teich mit - und gleich umso mehr, als die einen Tag später mit weiteren geschlüpften Jungen das Schwanen-Elternpaar stolz ihre siebenköpfige Nachkommenschaft präsentierte. 

 

Tägliche Familienausflüge auf dem Teich, das Anlernen der Kleinen zum "Gründeln" (Nahrungssuche am Gewässergrund durch Eintauchen von Kopf und Vorderkörper ins Wasser) boten den zahlreichen faszinierten Besuchern ein herzallerliebstes Schauspiel, natürlich immer im - diesmal nicht coronabedingten - gebührenden Abstand. Denn der beflissene Schwanen-Papa nahm seine Stellung als Familienbeschützer in rührender Weise wahr und verfolgte während der zahlreichen "Pressetermine" jede noch so kleine Bewegung der Fotografen und Zuschauer mit allerhöchster Aufmerksamkeit und hier und da auch mit einem energischen Fauchen, um klar zu machen: "Du kommst meiner Familie zu nahe!" 

 

Für die Anwohner am Teich war es schon ein Ritual, morgens beim ersten Blick aus dem Fenster auf den Teich nach der Familie mit den sieben flauschigen Daunen-Knäueln zu schauen - beruhigend und herzerwärmend, wenn man feststellen konnte: Alle da, alle wohlauf, in engem Familienverband die täglichen Runden ziehend. Autofahrer hielten an, um sich das Schauspiel aus der Nähe zu betrachten, und die vielen Spaziergänger freuten sich, das Heranwachsen der Jungen so hautnah miterleben zu dürfen.

 

Umso tiefer saß der Schock, als am Mittwoch morgen mit Unglauben und Entsetzen festgestellt werden musste: Die Schwäne sind weg! - Das Nest verlassen und vorschnell und zügig von den Enten in Beschlag genommen, weit und breit keine Spur, kein Anhaltspunkt und stündlich wachsende schlimmste Befürchtungen. Im Laufe des Tages kam dann die erleichternde Nachricht, dass eine nächtliche Tragödie doch noch ein leidlich gutes Ende genommen hat: Bei ihrem letzten Ausflug auf dem Teich wurden die Schwanen-Babys vom Sog des Wehres erfasst und hinab gespült und mitgerissen vom Bachlauf der Kleinen Röder. Für die flugunfähigen Kleinen war damit der Weg zurück zum Teich unmöglich, und so setzten die Eltern hinterher und ließen sich gemeinsam treiben, bis ihr Instinkt sie an die Teiche am Ortsausgang Richtung Landwehr führte, wo sie sich nun niedergelassen haben. Allen, die sich um die Familie gesorgt hat, sei gesagt, sie sind wohlauf - wenngleich auch nur sechs Geschwisterchen den ungewollten Umzug überlebt haben. Wünschen wir ihnen, dass sie zu großen stolzen Schwänen heranwachsen und vielleicht einer von ihnen den Weg zurück in ihre Kinderstube am Mühlteich findet. 

 

Wir werden die Entwicklung der Schwanenkinder weiter mitverfolgen und mit Euch teilen - sofern die Möglichkeit besteht und sie an ihrem neuen Domizil verbleiben. Es lohnt sich deshalb auf jeden Fall, hier immer mal wieder reinzuschauen!

 

Aber hier wollen wir Euch die Bilder ihrer ersten Tage hier am Mühlteich in einigen Schnappschüssen präsentieren: 

 

 

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