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Ab dem 1. Juli 2014 gilt die allgemeine Warnwestenpflicht in Deutschland. Für die Anschaffung ist jeder Fahrer selbst verantwortlich. Bedenken Sie daher, dass Sie, wenn Sie gegen die Vorschrift verstoßen, ein Bußgeld riskieren!

 

Späte Umsetzung der Warnwestenpflicht in Deutschland

                                                                          Foto: GTÜ / Pixelio.de

 

In vielen Europäischen Ländern ist die der EU-Norm zugrunde liegende Regelung bereits länger Realität. In Deutschland zog sich das Gesetzgebungsverfahren bis zur Umsetzung hin. Die neue Regelung hat nun allerdings mit der Zustimmung des Bundesrates die letzte Hürde passiert.

 

Ab 01.07.2014 müssen Sie beim Verlassen Ihres Fahrzeugs im Falle einer Panne oder sonstigen Gefahrensituation eine Warnweste tragen.

 

Bislang galt die Warnwestenpflicht in Deutschland für Sie nur beim Fahren gewerblich genutzter Fahrzeuge. Ab dem kommenden Juli hingegen sind Sie auch als Fahrer von Personen- und Lastkraftwagen sowie Bussen davon betroffen; Motorräder und Wohnmobile bleiben ausgeschlossen. Künftig sind Sie daher bereits beim Verlassen Ihres Fahrzeugs im Falle einer Panne oder sonstigen Gefahrensituation verpflichtet, eine Warnweste zu tragen.

 

Legen Sie sich am besten bereits jetzt eine Warnweste zu und bewahren Sie diese unter dem Sitz oder im Handschuhfach auf, wie der ADAC empfiehlt. Anders als bei einer Lagerung im Kofferraum ist sie so im Ernstfall für Sie schnell greifbar.

 

Urlaubsreisende aufgepasst: Regelungen zur Warnweste in anderen Ländern

 

16 europäische Urlaubsländer haben bereits eine Warnwestenpflicht. In Bulgarien, Italien, Tschechien und Ungarn muss in jedem Auto pro Insasse eine Weste bereit liegen. Weniger streng geht es in anderen Ländern zu: In Österreich, Frankreich, Kroatien, Spanien oder Portugal braucht man zum Beispiel nur eine Weste pro Auto mitzuführen. Der Fahrer muss diese im Notfall tragen.

 

Was Sie vor dem Kauf Ihrer Warnweste wissen sollten

 

Die geforderten Warnwesten finden Sie bereits jetzt bei Geschäftsstellen des ADAC, im Kfz-Fachhandel und an Tankstellen. Mit Preisen im Rahmen von fünf Euro bis 15 Euro ist die Anschaffung erschwinglich. Sie können zwischen gelben, roten und orangefarbenen Modellen wählen.

 

Wichtig ist, dass die Warnweste über reflektierende Streifen verfügt und der gültigen Norm entspricht. Achten Sie beim Kauf daher auf das Zertifikat EN 471 bzw. EN ISO 20471:2013 achten. Weist das Produkt diese Bezeichnung auf, entspricht es der EU-weiten Norm. Diese Vorschrift fordert zum einen 360-Grad-Sichtbarkeit durch umlaufende, mindestens fünf Zentimeter breite reflektierende Streifen. Außerdem ist fluoreszierendes Material in gelb, orange oder rot-orange vorgeschrieben. Schließlich muss die Weste über einen Klettverschluss verfügen. Damit sind Sie sowohl für die Warnwestenpflicht in Deutschland als auch im EU-Ausland gut vorbereitet.

 

„Die Strafen bei Zuwiderhandlung betragen je nach Land zwischen 14 Euro und 600 Euro“, so der ADAC auf seiner Internetseite. Auch wer gegen die neue Regel in Deutschland verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dessen Höhe ist jedoch noch nicht endgültig festgelegt.

 

 

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